Die Holland America Line geht neue Wege in der Bordgastronomie und setzt dabei auf Bewegung: Gemeinsam mit Jefferson’s Bourbon startet die Reederei ein außergewöhnliches Experiment, bei dem Bourbon direkt auf Kreuzfahrtschiffen reift.
Seit März 2026 werden Fässer des „Ocean Aged at Sea“-Bourbons auf die gesamte Flotte verteilt. Jedes der elf Schiffe trägt ein eigenes Fass, das mindestens sechs Monate auf See unterwegs ist. Wind, Wellen, salzhaltige Luft und wechselnde Temperaturen beeinflussen dabei den Reifeprozess und sollen dem Whiskey ein besonders komplexes Aroma verleihen.
Das Konzept ist nicht neu, wird jedoch erstmals in dieser Größenordnung umgesetzt: Jefferson’s hatte zuvor bereits mit Reifung auf Frachtschiffen experimentiert. Nun wird das Prinzip auf eine komplette Kreuzfahrtflotte ausgeweitet, mit dem Ziel, je nach Route unterschiedliche Geschmacksprofile zu erzeugen.
Für Gäste wird das Projekt erlebbar gemacht: Verkostungen und Events an Bord zeigen, wie stark die jeweilige Route den Charakter des Bourbons prägt. Nach Abschluss der Reifezeit kehren die Fässer auf die Schiffe zurück und werden dort exklusiv ausgeschenkt. Pro Fass entstehen rund 150 bis 300 Flaschen, verfügbar ab 2027.
Die Kooperation ist Teil der Feierlichkeiten rund um das 250-jährige Bestehen der USA und soll das gemeinsame Selbstverständnis beider Marken unterstreichen: Entdeckergeist, Handwerkskunst und die Idee, dass die Reise den Unterschied macht.
Mit dem Projekt baut Holland America zugleich sein Premium-Getränkeangebot weiter aus und liefert ein Erlebnis, das so nur auf See entstehen kann.