Jetlag vermeiden auf USA-Reisen
So kommen Sie erholt an
Letzte Änderung 12.01.2026
Als grobe Faustregel gilt: Pro Stunde Zeitverschiebung benötigt der Körper etwa einen Tag zur vollständigen Anpassung. Umso wichtiger ist es, den Start in die Reise bewusst zu gestalten.
Schon vor dem Abflug lassen sich einfache Maßnahmen ergreifen, um Jetlag abzumildern. Wer zwei bis drei Tage vor der Abreise beginnt, etwas früher schlafen zu gehen und früher aufzustehen, kommt dem Rhythmus der USA bereits entgegen. Wichtig ist außerdem, ausgeruht in den Flug zu starten. Ein Nachtflug ist nicht automatisch die bessere Wahl, wenn man davor kaum Schlaf bekommt. Ausreichend Flüssigkeit und der Verzicht auf Alkohol vor und während des Fluges helfen ebenfalls, den Körper weniger zu belasten.
Bei Roadtrips und Rundreisen kann Bewegung sogar helfen, schneller in den neuen Rhythmus zu finden. Wichtig ist jedoch, die ersten Etappen kurz zu halten und auf ausgedehnte Fahrten gleich am ersten Tag zu verzichten. Eine ausgewogene Routenplanung trägt maßgeblich dazu bei, dass der Jetlag nicht zum Reisekiller wird.
Reisen Familien mit Kindern, passt sich der Biorhythmus oft schneller an als bei Erwachsenen. Dennoch werden Kinder in den ersten Tagen häufig früher müde. Feste Rituale wie gemeinsame Mahlzeiten, regelmäßige Schlafenszeiten und ruhige Abende helfen bei der Umstellung. Auch hier gilt: Weniger Programm zu Beginn sorgt für entspanntere Urlaubstage.
Hilfsmittel gegen Jetlag werden häufig diskutiert. Melatonin oder Schlafmittel sollten jedoch mit Vorsicht betrachtet werden und sind nicht zwingend notwendig. Die wirksamsten und natürlichsten Helfer bleiben Tageslicht, Bewegung, regelmäßige Mahlzeiten und ein angepasster Schlafrhythmus.
Der Rückflug nach Europa wird von vielen als anstrengender empfunden, da der Körper Zeit „verliert“. Schlaf sollte auch hier nicht erzwungen werden. Sinnvoll ist es, die ersten Tage nach der Rückkehr ruhig zu planen und dem Körper Zeit zu geben, wieder in den heimischen Rhythmus zu finden.
Fazit: Jetlag lässt sich auf USA-Reisen nicht vollständig vermeiden, aber deutlich reduzieren. Wer realistisch plant, dem Körper Zeit zur Anpassung gibt und die ersten Reisetage bewusst gestaltet, startet deutlich erholter in den Urlaub. Eine gut abgestimmte Reise- und Etappenplanung spielt dabei eine zentrale Rolle – gerade bei individuell geplanten USA-Rundreisen.
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