Im Oktober 2026 macht die NYC Tourism + Conventions European Sales Mission Halt in Hamburg und Zürich. Gemeinsam mit 15 ausgewählten Partnern aus New York City, darunter renommierte Hotels, Attraktionen und touristische Leistungsträger, bringen wir ein Stück New York City direkt zu euch.
Hamburg – Montag, 26. Oktober | 18:30–21:30 Uhr Anmeldungen sind schon jetzt unter diesem Link möglich.
Zürich – Dienstag, 27. Oktober | 18:30–21:30 Uhr Anmeldungen sind schon jetzt unter diesem Link möglich.
Ein lebendiges Mosaik der Kulturen formt die Identität der Metropole jeden Tag neu.
New York City ist eine Stadt, deren kulturelle Identität sich ständig weiterentwickelt. Menschen kommen an, bringen ihre Geschichten, Sprachen, Traditionen und Ideen mit, treffen auf andere Kulturen und schaffen daraus etwas Neues. Manche dieser Einflüsse verschwinden wieder, andere werden über Generationen weitergegeben und prägen schließlich ganze Stadtviertel.
Wer New York besucht, kann diesen Prozess hautnah miterleben – in den Communities der Stadt, auf Straßen und Plätzen, in Jazzclubs und Konzerthallen, bei Paraden und Festivals, in Murals und Kulturinstitutionen.
Wo alles beginnt: Ellis Island
Eine Reise auf den Spuren dieser kulturellen DNA kann auf Ellis Island beginnen. Zwischen 1892 und 1924 war die Insel im New Yorker Hafen die größte Einwanderungsstation der USA. Bis zu ihrer Schließung im Jahr 1954 wurden dort mehr als zwölf Millionen Menschen registriert und überprüft, bevor sie ihre Reise in ein neues Leben fortsetzten. Heute erzählt das Ellis Island National Museum of Immigration von ihren Erfahrungen und von der Geschichte der Einwanderung in die Vereinigten Staaten.
Das Museum ist Teil des Statue of Liberty National Monument und lässt sich mit einem Besuch der symbolträchtigen Freiheitsstatue verbinden.
In den Stadtvierteln New York Citys sind die Spuren verschiedener Communities auf ganz unterschiedliche Weise sichtbar und erlebbar.
In Chinatown gehören chinesische Schriftzeichen, traditionelle Geschäfte, Dienstleistungen und Restaurants ebenso zum Stadtbild wie buddhistische Tempel und die alljährliche Parade zum Lunar New Year.
Das Viertel Belmont in der Bronx, das auch als Bronx Little Italy bekannt ist, erzählt von der Entstehung der italienisch-amerikanischen Community, in die man vor allem im Arthur Avenue Retail Market eintauchen kann: Hier bieten Familien seit Generationen frische Pasta, Cannoli, Mozzarella und luftgetrockneten Prosciutto an.
In Harlem ist afroamerikanische Kultur bis heute lebendig und zugleich tief in der Geschichte verwurzelt. Das Viertel war in den 1920er- und 1930er-Jahren Zentrum der Harlem Renaissance, einer kulturellen Bewegung, die Literatur, Kunst und Musik nachhaltig prägte. Orte wie das Apollo Theater an der 125th Street erinnern bis heute an diese Geschichte und sind gleichzeitig ein Sprungbrett für neue Talente.
Im auch als El Barrio bekannten Viertel East Harlem treffen lateinamerikanische, karibische und afroamerikanische Einflüsse aufeinander. Das El Museo del Barrio widmet sich der Kunst und Kultur Lateinamerikas, der Karibik und der lateinamerikanischen Diaspora.
Jackson Heights in Queens gilt als eines der vielfältigsten Viertel der Stadt und ist besonders für seine südasiatischen und lateinamerikanischen Communities bekannt. Restaurants, Bäckereien, Lebensmittelgeschäfte und religiöse Einrichtungen machen kulturelle Vielfalt hier zu einem alltäglichen Erlebnis.
Vielleicht lässt sich die kulturelle DNA New Yorks am lebhaftesten in der Musik entdecken. Die Stadt hat unzählige musikalische Bewegungen hervorgebracht. Besonders in Harlem entwickelte sich Jazz zu einem prägenden Ausdruck der kulturellen Identität New Yorks.
Ein besonders authentisches Erlebnis bietet Bill's Place. Der kleine Jazzclub befindet sich in einem ehemaligen Speakeasy und macht die Atmosphäre des historischen Harlem-Jazz spürbar. Das legendäre Minton's Playhouse ist eng mit der Geschichte des Bebop verbunden. Musiker wie Charlie Parker und Dizzy Gillespie ließen hier in den 1940er-Jahren ihrer Kreativität freien Lauf und entwickelten den Jazz entscheidend weiter. Weiter downtown führen die Spuren des Jazz ins 1935 eröffnete Village Vanguard, heute der älteste durchgehend betriebene Jazzclub New Yorks, und in einen der bekanntesten Jazzclubs weltweit, das 1981 eröffnete Blue Note im Greenwich Village.
In Stadtvierteln wie East Harlem und der Bronx sind Salsa, Latin Jazz und andere karibische Einflüsse bis heute präsent und werden besonders in den Sommermonaten bei Konzerten und Community-Veranstaltungen erlebbar.
Und dann ist da der Hip-Hop. Was in den 1970er-Jahren in der Bronx als kreative Ausdrucksform einer jungen Community entstand, hat sich zu einer globalen Kultur entwickelt. Die Geschichte dieser Bewegung lässt sich heute in der Bronx selbst nachvollziehen – etwa bei einer Erkundung der Orte, die mit den frühen Jahren des Hip-Hop verbunden sind, oder bei einer Street-Art-Tour. Ab dem Frühjahr 2027 soll das Hip Hop Museum, „Hip Hop’s Forever Home“, die kulturelle Bedeutung der Bewegung dokumentieren.
Um das kulturelle Erbe New Yorks live zu erleben, reicht es oft, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.
Beim Lunar New Year in Chinatown wird das chinesische Neujahr mit Paraden, Löwen- und Drachentänzen, Musik und kulinarischen Traditionen gefeiert. Das Fest folgt dem Mondkalender und findet meistens im Januar oder Februar statt.
Auch die riesige St. Patrick's Day Parade, die immer um den 17. März auf der Fifth Avenue von Midtown zum Central Park führt, gehört zum festen Jahreskalender der Stadt. Jährlich am zweiten Sonntag im Juni zieht die National Puerto Rican Day Parade über die Fifth Avenue. Seit den späten 1950er-Jahren gehört sie zu den größten kulturellen Festen der Stadt.
Rund um den Labor Day wird Brooklyn zum Zentrum karibischer Kultur, wenn der West Indian American Day Carnival auf und rund um den Eastern Parkway in Crown Heights mit Musik, farbenprächtigen Kostümen und karibischer Küche gefeiert wird. Später im September lädt Little Italy in Manhattan zum Feast of San Gennaro rund um die Mulberry Street ein. Das mehrtägige Straßenfest wird seit 1926 gefeiert und gehört zu den traditionsreichsten Community-Festivals in Manhattan. 2026 findet es vom 17. – 27. September statt.
Manchmal sind es die kleinen, leicht zu übersehenden Spuren, die von New Yorks kultureller Geschichte erzählen. Ein Wandbild erinnert an eine Community. Ein historischer Club verweist auf eine musikalische Ära. Eine Kirche, eine Synagoge oder ein Tempel erzählt von Menschen, die hier ein neues Zuhause gefunden haben.
Auch Street Art und Murals erzählen Geschichten. In Harlem, der Bronx, Bushwick und der Lower East Side sind großformatige Wandbilder Teil des öffentlichen Raums geworden. Sie erinnern an Persönlichkeiten und politische Bewegungen oder greifen aktuelle gesellschaftliche Themen auf. Wer New York mit offenen Augen erkundet, findet kulturelles Erbe oft an unerwarteten Orten.
Von der Stadt in die Museen
Viele dieser Geschichten, Traditionen und kulturellen Einflüsse werden entlang der Fifth Avenue auf der Museum Mile bewahrt. Hier liegen einige der bedeutendsten Kulturinstitutionen New Yorks dicht beieinander.
Das Metropolitan Museum of Art verbindet Kunst und Kulturgeschichte aus mehr als 5.000 Jahren. Am nördlichen Ende der Museum Mile beherbergt El Museo del Barrio mehr als 8.500 Objekte aus Lateinamerika, der Karibik und von der Diaspora aus diesen Regionen.
Wenige Schritte entfernt erzählt das Museum of the City of New York die Geschichte der Stadt selbst. Seine Ausstellungen und Sammlungen zeigen New York aus ganz unterschiedlichen Perspektiven – von Migration und Aktivismus über Musik und Popkultur bis hin zu den Menschen und Bewegungen, die das Leben in den fünf Boroughs geprägt haben.
Jedes Jahr im Juni wird die Museum Mile selbst zur Bühne. Beim Museum Mile Festival öffnen Kulturinstitutionen entlang der Fifth Avenue ihre Türen und laden Besucher zu einem Abend mit freiem Museumseintritt, Kunst, Musik und weiteren Programmen ein. Die Straße wird für diesen Anlass für den Verkehr gesperrt.
Eine Geschichte, die noch nicht zu Ende ist
New York Citys kulturelles Erbe lässt sich in der ganzen Stadt erleben und verändert sich jeden Tag. Besucher können bei diesem Prozess nicht nur Zeugen sein, sondern auch selbst ihre Spuren hinterlassen.
Long Island im Bundesstaat New York gilt nicht ohne Grund als „das Sylt Amerikas“. Ganzjährig zieht es zahlreiche Amerikaner und internationale Besucher auf die Insel vor den Toren New York Citys, um sich eine exklusive Auszeit zu gönnen.
Buffalo's waterfront is located on Lake Erie- one of the 5 Great Lakes. Enjoy sightseeing tours and narrated boat tours (seasonally). Walk along the boardwalk of Canalside, rent water bicycles or kayaks, enjoy the view and beautiful sunsets.
Der ideale Ausflug eines jeden New Yorkers führt nur 90 Minuten nördlich des Big Apple in das wunderschöne Hudson Valley - insbesondere in die Region Dutchess County.
Willkommen in Ithaca, New York, im Herzen der Finger Lakes Region, wo "Ithaca ist Gorges", egal zu welcher Jahreszeit. Ithaca ist das perfekte Reiseziel auf halbem Weg zwischen New York City und den Niagarafällen.
New York City Tourism + Conventions ist die offizielle Destinationsmarketingorganisation und das Convention & Visitors Bureau für die fünf Stadtbezirke von New York City.