New Orleans ohne Auto entdecken
©Zack Smith Photography/NewOrleans.com
New Orleans ohne Auto entdecken
©Paul Broussard/NewOrleans.com
New Orleans ohne Auto entdecken
©Justen Williams, 343 Media

New Orleans ohne Auto entdecken

So bewegt ihr euch entspannt durch die Stadt

Letzte Änderung 31.03.2026

Vieles spricht dafür, New Orleans nicht mit dem Auto zu erkunden. Parkplätze sind nicht nur knapp, sondern auch kostspielig und können schnell mit bis zu 100 Dollar pro Tag zu Buche schlagen. Geld, das sich deutlich genussvoller in Erlebnisse investieren lässt. Die gute Nachricht: Ihr werdet das Auto nicht vermissen. Denn die Stadt lässt sich auf ganz unterschiedliche Weise entdecken und oft sogar intensiver erleben.
 
Zu Fuß unterwegs: Ganz nah dran
Am intensivsten erlebt ihr New Orleans zu Fuß. Sobald ihr euch auf das Tempo einlasst, verändert sich der Blick. Ihr biegt spontan in kleine Straßen ein, bleibt bei Straßenmusik stehen oder entdeckt Orte, die sonst leicht verborgen bleiben. Viele Viertel eignen sich ideal für Erkundungen auf eigene Faust. Andere erschließen sich am besten im Rahmen geführter Touren, die Hintergründe einordnen und Geschichte greifbar machen. Eine Besonderheit ist beispielsweise der St. Louis Cemetery No. 1, der ausschließlich im Rahmen geführter Touren zugänglich ist.
Zu Fuß in New Orleans_©Chris Granger:NewOrleans.com.jpg
 
Mit dem Bus: Schnell orientiert
Wenn ihr größere Distanzen überbrücken möchtet, ist das öffentliche Bussystem eine verlässliche Option. Es verbindet die unterschiedlichen Stadtteile miteinander und sorgt für eine gute Orientierung im gesamten Stadtgebiet. Für den Einstieg bietet sich aber der Hop On Hop Off Bus an, der gezielt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ansteuert. Die offenen Doppeldecker verkehren regelmäßig und ermöglichen es euch, jederzeit ein- und auszusteigen. So verschafft ihr euch zunächst einen Überblick und vertieft anschließend das, was euch besonders interessiert.
 
In der Kutsche: Im Takt der Hufe
Das Klappern der Hufe gehört zum Soundtrack von New Orleans wie der Jazz. Rund um den Jackson Square stehen die von Maultieren gezogenen Kutschen bereit und führen durch historische Straßenzüge. Während der Fahrt erhaltet ihr Einblicke in die Geschichte und Architektur, begleitet von Erläuterungen der Guides. Die Bandbreite reicht von klassischen Rundfahrten bis hin zu individuell buchbaren Erlebnissen für Gruppen oder besondere Anlässe.
Kutsche in New Orleans_©Zack Smith Photography:NewOrleans.com.jpg
 
Auf dem Fahrrad: Flexibel auf zwei Rädern
Die flache Topografie macht New Orleans ideal für Erkundungen mit dem Fahrrad. Ein gut ausgebautes Netz an Radwegen verbindet die verschiedenen Viertel miteinander und eröffnet neue Perspektiven. Besonders bekannt ist der Lafitte Greenway, der eine einfache und sichere Verbindung zwischen Mid City und dem Mississippi River schafft. Im gesamten Stadtgebiet stehen Leihfahrräder, etwa über das Blue Bikes System, zur Verfügung. Ergänzend könnt ihr geführte Touren wählen, die unterschiedliche thematische Schwerpunkte setzen.
 
Per Streetcar: Historisch verbunden
Die Streetcars sind seit Jahrhunderten Teil des öffentlichen Verkehrs und zählen zu den prägenden Elementen der Stadt. Die Linie entlang der St. Charles Avenue ist seit 1835 in Betrieb und gilt als älteste durchgehend betriebene Straßenbahnlinie der Welt. Heute verbinden mehrere Linien zentrale Stadtteile miteinander. Von der Canal Street aus erreicht ihr Downtown, Uptown und weitere Bereiche. Entlang der Strecken liegen zahlreiche Sehenswürdigkeiten, historische Viertel und Parks, die sich gut miteinander verbinden lassen.
Street Car_©Paul Broussard:NewOrleans.com.jpg

Ausblick bei der Fahrt_©Justen Williams, 343 Media.jpg

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Weitere Infos:
New Orleans & Company
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Kontakt für weitere Informationen:

Deborah Theis
deborah@wiechmann.de
https://www.wiechmann.de