Subtropisches Klima. Die Sommermonate sind heiß und schwül mit Durchschnittstemperaturen von 22 bis 33 °C. Die Winter sind meist mild mit Temperaturen zwischen 7 und 18 °C.
Beste Reisezeit
Louisiana ist ein Ganzjahresziel. Im Frühjahr und Herbst ist das Wetter sehr einladend und die Natur lockt mit Blüte- und Erntezeit. Die Sommer sind heiß und schwül, bietet aber eine Bandbreite an Aktivitäten und Möglichkeiten. Die Winter sind mild, mit geringer Luftfeuchtigkeit.
Must-Sees
New Orleans, der Mississippi, Plantagen entlang der Great River Road, Sumpfgebiete wie das Atchafalaya Basin, Tabasco Factory auf Avery Island, Baton Rouge, Shreveport Municipal Auditorium, UNESCO Welterbestätte Poverty Point, Creole Nature Trail, Kisatchie National Forest, Fontainebleu State Park, Lafayette, Natchitoches, Houma, St. Francisville, Covington.
Wer kennt das nicht. Die Nacht war eigentlich längst vorbei. Vielleicht begann alles ganz entspannt mit einem guten Dinner. Danach noch ein Konzert. Und weil Musik in New Orleans nie genug sein kann, ging es weiter in einen kleinen Club zwischen French Quarter und Frenchmen Street. Irgendwann weit nach Mitternacht macht man sich dann doch auf den Weg Richtung Hotel. Die Beine werden schwerer, der Kopf auch. Und genau in diesem Moment sagt garantiert jemand diesen einen Satz: „Ach komm. Einer geht immer noch.“
Willkommen in New Orleans. In kaum einer anderen Stadt funktioniert dieser Satz so zuverlässig wie hier. Die folgenden fünf Bars genießen längst Kultstatus. Nicht wegen perfekter Cocktailkarten oder großer Inszenierung. Sondern weil sie genau dieses typische New Orleans-Gefühl transportieren: unkompliziert, gesellig und irre unterhaltsam.
Lucy’s (701 Tchoupitoulas St, New Orleans, LA 70130)
Surfer-Vibes im Warehouse District
Das Lucy’s fühlt sich ein bisschen so an, als hätte jemand eine entspannte Strandbar mitten in New Orleans vergessen. Direkt an der Tchoupitoulas Street, nur wenige Schritte vom Caesars Superdome und dem Mississippi entfernt, mischen sich Saints-Fans, Nachtschwärmer und Konzertbesucher. Besonders an Spieltagen der New Orleans Saints wird es voll. Trotzdem bleibt die Stimmung angenehm entspannt. Unten läuft Musik, oben auf der Galerie im zweiten Stock weht oft ein leichter Wind durch die Nacht und irgendwo bestellt garantiert gerade jemand noch eine Runde Margaritas. Bekannt ist Lucy’s unter anderem für seine kräftigen Cocktails und den berüchtigten „Shark Attack!“. Dazu gibt es bis spät in die Nacht solide Bar-Küche mit ordentlich Portionen. Genau richtig, wenn der Abend eigentlich schon vorbei sein sollte.
Little Bar on Gravier (510 Gravier St, New Orleans, LA 70130)
Die berühmte letzte Runde
Manche Bars versuchen cool zu wirken. Die Little Bar on Gravier ist es einfach. Die kleine Dive Bar im Central Business District gehört zu diesen Orten, in denen Touristen und Stammgäste ganz selbstverständlich nebeneinandersitzen. Die Barkeeper sind schnell, freundlich und schenken Drinks aus, die nachts um zwei vermutlich stärker wirken als tagsüber. An den Wänden hängen Sammlerstücke der New Orleans Saints, Fernseher übertragen Sport und irgendwo spricht immer jemand mit jemandem, den er eigentlich erst seit zehn Minuten kennt. Darin liegt der Charme. Besonders beliebt sind klassische Cocktails wie Sazerac oder Bloody Mary. Extravagante Inszenierungen braucht hier niemand. Die Drinks sind gut, die Preise fair und die Stimmung angenehm unkompliziert.
Eine typische „Ach komm, eine geht noch“-Bar eben.
Cajun Mike’s (116 Baronne St, New Orleans, LA 70112)
The Club Ms. Mae’s (4336 Magazine St, New Orleans, LA 70115)
New Orleans rund um die Uhr
Ms. Mae’s gehört zu den legendären Dive Bars der Stadt. Und vermutlich auch zu den wenigen Orten, an denen wirklich jederzeit etwas los ist. Die Bar an der Magazine Street hat 24 Stunden geöffnet. Drinnen gibt es Pooltische, Air Hockey, günstige Drinks und genau die richtige Portion leicht chaotischer New-Orleans-Energie. Viele Einheimische sagen, dass Ms. Mae’s mindestens einmal zu einem echten Abend in der Stadt dazugehören sollte. Berüchtigt ist die „24-Hour Challenge“. Die Aufgabe: jede Stunde ein Drink, insgesamt 24 Stunden lang. Allein diese Anekdote erzählt doch eigentlich schon genug über den Laden.
The Upper Quarter (1000 Bienville St, New Orleans, LA 70112)
French Quarter ohne Bourbon-Street-Trubel
Wer im French Quarter unterwegs ist, aber irgendwann genug von Neonlichtern, Frozen Daiquiris und Bourbon-Street-Dauerparty hat, landet vielleicht im Upper Quarter.
Die kleine Neighborhood Bar an der Ecke Bienville und Burgundy Street wirkt deutlich entspannter als viele andere Bars der Umgebung. Statt großer Show gibt es günstige Drinks, Jukebox-Musik und Barkeeper, die ihre Stammgäste oft längst beim Namen kennen. Laut Betreiberangaben befindet sich an diesem Standort bereits seit 1898 eine Bar. Während Saints-Spielen ist hier ordentlich was los. An normalen Abenden fühlt sich die Bar dagegen fast wie das Wohnzimmer des Viertels an. Komm rein, bestell ein Bier und bleib einfach noch ein bisschen.
300 Jahre jung, Geburtsort des Jazz und des Po‘ Boy, Kulinarik- und Musikhimmel, feierlaunig und reich an Geschichte. Live-Musik an jeder Ecke und ein Flair, dass mit keiner anderen Stadt in den USA vergleichbar ist. Willkommen in der Crescent City!
Lafayette liegt im Süden Louisianas, im Herzen des Cajun Country. Hier ist das französische Erbe noch sehr lebendig und es spiegelt sich in der Cajun und kreolischen Küche, aber auch in der Cajun und Zydeco Musik wider.