Subtropisches Klima. Die Sommermonate sind heiß und schwül mit Durchschnittstemperaturen von 22 bis 33 °C. Die Winter sind meist mild mit Temperaturen zwischen 7 und 18 °C.
Beste Reisezeit
Louisiana ist ein Ganzjahresziel. Im Frühjahr und Herbst ist das Wetter sehr einladend und die Natur lockt mit Blüte- und Erntezeit. Die Sommer sind heiß und schwül, bietet aber eine Bandbreite an Aktivitäten und Möglichkeiten. Die Winter sind mild, mit geringer Luftfeuchtigkeit.
Must-Sees
New Orleans, der Mississippi, Plantagen entlang der Great River Road, Sumpfgebiete wie das Atchafalaya Basin, Tabasco Factory auf Avery Island, Baton Rouge, Shreveport Municipal Auditorium, UNESCO Welterbestätte Poverty Point, Creole Nature Trail, Kisatchie National Forest, Fontainebleu State Park, Lafayette, Natchitoches, Houma, St. Francisville, Covington.
Zugegeben, es wird so oder so passieren, dass ihr euch Hals über Kopf in New Orleans verliebt. Die sprichwörtliche Liebe, die durch den Magen geht, wäre dafür gar nicht nötig. Aber sie wird euch zusätzlich erwischen. Versprochen!
Denn kaum eine andere Stadt in den USA ist kulinarisch so eigenständig wie New Orleans. Hier treffen kreolische und cajunische Einflüsse auf französische, spanische und afrikanische Traditionen. Das Ergebnis ist eine Küche, die nicht nur den Körper, sondern auch die Seele verwöhnt. Wenn ihr euch durch diese Klassiker probiert, erlebt ihr New Orleans auf die vielleicht ehrlichste Art. Direkt, unverstellt und voller Geschmack.
Po’ Boys, Beignets, Gumbo, Jambalaya, Crawfish Étouffée, Red Beans and Rice, Muffuletta oder Bananas Foster. Diese Namen begegnen euch in New Orleans auf Schritt und Tritt.
Und dann steht er plötzlich auf der Speisekarte und ihr denkt euch vielleicht: Po’ WHAT?
Dieser kompakte Kulinarikguide zeigt euch, was dahinter steckt und wo ihr die New Orleans Klassiker am besten probiert.
Po’ Boy – Ein Sandwich mit Geschichte
Die kürzeste Erklärung dieser Spezialität wäre zu sagen, es sei ein Sandwich. Was stimmt. Und doch ist ein Po’ Boy so viel mehr. Der Name leitet sich von „Poor Boy“ ab und geht auf die 1920er Jahre zurück, als streikende Arbeiter mit einfachen Sandwiches versorgt wurden.
Ein Po’ Boy besteht aus einem länglichen Baguette mit knuspriger Kruste und weicher Krume. Gefüllt wird es klassisch mit frittierten Shrimps, Austern oder saftigem Roastbeef, dazu Salat, Tomaten und Pickles. „Dressed“ nennt sich die Variante mit allem drauf. Heute gehört der Po’ Boy zu den ikonischsten Gerichten der Stadt.
Eine der bekanntesten Adressen dafür: Domilise’s Po-Boy & Bar, 5240 Annunciation St, New Orleans
Beignets – New Orleans´ süße Seite Beignets sehen auf den ersten Blick aus wie einfache Krapfen. In New Orleans sind sie jedoch ein Stück Alltagskultur. Die luftigen, rechteckigen Teigstücke werden frisch frittiert und großzügig mit Puderzucker bestäubt. Ihr Ursprung liegt in der französischen Küche, in Louisiana haben sie sich zu einer eigenen Tradition entwickelt. Ob zum Frühstück oder zwischendurch, Beignets gehören einfach dazu.
Gumbo gilt als eines der wichtigsten Gerichte der Stadt. Ein Eintopf, der weit mehr ist als die Summe seiner Zutaten. Basis ist eine dunkle Roux, die dem Gericht Tiefe und Farbe verleiht. Dazu kommen je nach Variante Fleisch oder Meeresfrüchte sowie Okra oder Filé. Die unterschiedlichen Einflüsse spiegeln die Geschichte der Region wider. Für viele Einheimische ist Gumbo kein Gericht, sondern Teil ihrer Identität.
Jambalaya gehört zu den bekanntesten Reisgerichten der Südstaaten und steht exemplarisch für die Vielfalt der regionalen Küche. Fleisch, Meeresfrüchte, Gemüse und Gewürze werden gemeinsam gekocht und verbinden sich zu einem intensiven Gesamtbild. Kreolische Varianten enthalten Tomaten, Cajun-Varianten kommen ohne aus. Ein Gericht, das unterschiedliche Traditionen in einem Topf vereint.
Ein bewährter Klassiker im French Quarter dafür ist: Coop’s Place, 1109 Decatur St, New Orleans
Crawfish Étouffée - Louisiana auf die feine Art
Étouffée ist ein klassisches Gericht der kreolischen Küche mit klar erkennbarem französischem Einfluss. Der Name bedeutet „geschmort“ und beschreibt die Zubereitung. Flusskrebse werden in einer würzigen, leicht gebundenen Sauce gegart und mit Reis serviert. Ein Gericht, das die Verbindung von Technik und regionalen Zutaten besonders gut zeigt.
Eine gute Adresse dafür: Napoleon House, 500 Chartres St, New Orleans
Red Beans and Rice – Tradition, die bis heute lebt
Red Beans and Rice ist tief im Alltag der Stadt verankert. Traditionell wurde es montags gekocht, wenn im Haushalt andere Arbeiten anstanden und das Essen langsam vor sich hin garen konnte. Rote Bohnen, Reis und Gewürze ergeben zusammen ein schlichtes, aber aromatisches Gericht. Bis heute gehört es fest zur kulinarischen Identität von New Orleans.
Typisch und vielfach empfohlen: Mother’s Restaurant, 401 Poydras St, New Orleans
Muffuletta – Bella Italia meets New Orleans
Die Muffuletta erzählt von der Einwanderungsgeschichte der Stadt. Entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts im Umfeld italienischer Einwanderer, wird das runde Brot mit verschiedenen Wurstsorten, Käse und einer charakteristischen Olivenmischung gefüllt. Ein Gericht, das zeigt, wie internationale Einflüsse die Küche von New Orleans geprägt haben.
Bananas Foster ist eines der bekanntesten Desserts der Stadt und wurde in New Orleans entwickelt. Bananen werden mit Zucker und Rum flambiert und warm serviert, meist mit Eis. Die Zubereitung ist dabei fast so prägend wie der Geschmack selbst.
Der Geburtsort des Desserts: Brennan’s, 417 Royal St, New Orleans
300 Jahre jung, Geburtsort des Jazz und des Po‘ Boy, Kulinarik- und Musikhimmel, feierlaunig und reich an Geschichte. Live-Musik an jeder Ecke und ein Flair, dass mit keiner anderen Stadt in den USA vergleichbar ist. Willkommen in der Crescent City!
Lafayette liegt im Süden Louisianas, im Herzen des Cajun Country. Hier ist das französische Erbe noch sehr lebendig und es spiegelt sich in der Cajun und kreolischen Küche, aber auch in der Cajun und Zydeco Musik wider.